Ausstellung: Künstler der Galerie Nero

Künstler der Galerie Nero
30. November 2007 bis 5. Januar 2008

kdg

Zum Jahresabschluss zeigt die Galerie in einem „vorausschauenden Rückblick“ sowohl eine Auswahl noch nicht gezeigter Werke der bereits ausgestellten Künstler, als auch Arbeiten von Künstlern, die Sie im Laufe des kommenden Jahres in Einzelpräsentationen näher kennen lernen können.

Zu sehen sind neue faszinierende Werke von Joachim Hiller, die ihn abermals als „Meister der Strukturen“, wie er jüngst von einer Kunsthistorikerin genannt wurde, auszeichnen, ältere abstrakte Arbeiten des in Deutschland lebenden chinesischen Künstlers und Kunstprofessors Qi Yang, der 90er Jahre Ausnahmekünstler Rainer Görß wird mit noch nicht gezeigten Arbeiten aus verschiedenen Schaffensperioden vertreten sein, es gibt ein Wiedersehen mit der französischen Farbmalerei von Patrick Baillet, den eigenwilligen Papierarbeiten der Mainzer Künstlerin Sandra Heinz, der abstrakten Foto-Kunst von Thomas Wunsch und außerdem Grafiken der klassischen Meister des Informel Antoni Tàpies und K.R.H. Sonderborg.

Als ersten Ein- und Ausblick auf das neue Jahr zeigt die Galerie Arbeiten der Wiesbadener Künstlerin Margareta Tovar, die sich mit zeichnerisch anmutender Malerei ganz der Linie verschrieben hat, die in New York und München lebende Künstlerin Caro Jost präsentiert ihre „Streetprints“, auf denen Städte wie München, Berlin und New York ihre Gesichter in einer eigenwilligen Technik verewigen und die Schweizerin Trudy Ouboter, eine Schülerin der ZHOU-Brothers, die ebenfalls im nächsten Jahr zu sehen sein werden, farbige Papierarbeiten mit eigenwilliger Pinselführung.

Auf der Wiesbadener Zusammenkunst im Kunsthaus am Schulberg in Wiesbaden zeigte die Galerie Nero an drei Tagen jeweils Arbeiten der Künstler Thomas Wunsch , Fotografie (30.11.), Qi Yang, Malerei (01.12.) und Lluis Cera, Skulptur (02.12.).

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Ausstellung: Rainer Görß

rainer goerssRainer Görß: Dritte Wege

Bilder-Objekte-Zeichnungen-Video

24. August – 6.Oktober.2007

„Auf den Wegen haben wir die Karten verändert, jetzt ändern sie unsere Wege“.

Die Motivwelt des Zeichners, Objekt- und Videokünstlers Rainer Görß aus Berlin und Brandenburg thematisiert Organisationsstrukturen zwischen Stadt und Land, in form von Objekten, Materialprozessen, Architekturzeichen und Kartografiefiktionen. Basis seiner Arbeiten ist das Spannungsfeld zwischen freien bildnerischen Arbeiten, Auftragsdokumentationen und Image Videos über Architektur, Wirtschaft und Geschichte. Aus den Materialsammlungen des Künstlers entsteht so seit Jahren ein „Mnemotop“, das Fragmente denkbarer Gesellschafter Gedächtnisformen zwischen Erinnern und Vergessen zitiert.

Die Ausstellung verbindet Arbeiten aus den letzten 15 Jahren mit neusten Zeichnungen, Objekten und Videoarbeiten. Zwischen den Dimensionen zeichnen sich hier in Bildobjekten, Grafiken und Materialprozessen, Szenarien ab. Aus Pigmentpixelreliefs und in Objektkästen entstehen thematische Räume einer Anzeichen suchenden Metaphysik. Viele Bilder gleichen Wandfragmenten, gebauten Farbräumen, einer Patina von Erinnerungsschichten gleich. Klassik- und Futurismusfragmente überlagern sich und führen in weite Ausblicke oder bezeichnete Wimmelbild-Urbanitäten. Den Hintergrund vieler Farbgrafiken bilden „Histolografien“. Die in den letzten Jahren vom Künstler entwickelte grafische Technik zieht einen fließenden Schnitt durch Stein und Bein und gibt sich im Ergebnis als innere und äußere Landschaftsfiktion zwischen Mikro- und Makrokosmos. Die so entstehen Projektionsflächen für „Miniatur-Monumentalismen“ oder Organigramme, berühren denkbare Wege durch Anschauungen. Am Ende der Ausstellung stellt sich kein einfach einprägsames, künstlerisches Markenzeichen aus. An dieser Stelle steht das Video „Logolog„ – eine Dokumentation zur Logo und Markenzeichengeschichte, begleitet von einem dokufiktiven, kartografischen Planwerk. „In den Zeichen zwischen sozialistischen Realismus und sozialen Realismus streunt die Metaphysik“

Vita

Rainer Görß Deutschland
1960 DDR geb. in Neustrelitz 1962 Berlin Arbeit in Industrieberufen u. an Theatern 1982-89 Studien Plastik, Bühnenbild, Malerei/Grafik Kunsthochschulen Berlin und Dresden lebt und arbeitet in Berlin Mitte und in Heinersdorf, Land Brandenburg

1985 – Div. Ausstellungen und Installationen u.a. in (Auswahl)
„Metropolis“ Zeitgeist M. Gropiusbau Berlin „Art Now“ Tokio, Arte Amazonas Rio d.Janeiro
“Biosphäre II” Tucson USA, Biennale- Sidney, Venedig „Das szenisches Auge” London“
“Randonnee” Torino-“Mnemotop” G,I,Yaounde Camerun, “Occidente inperveto” _Fotobiennale Maze Gal Torino, “Unter dem Dach” Manege Gal. Moskau

2000 Foto und Video Dokumentationen „Volxeigenheim“ Rohkunstbau Brandenb. “Potzplatz“ 6.Int.Fest.für Architektur Video, Florenz „ Paradieso@ Diaspora“ „lungo Lago“, Centrum Judaicum Stift. Neue Synagoge Berlin „ (er-) schrecken -Terror IfA Institut für Auslandsbeziehungen Berlin, „Logolog“ CO Berlin the cultural Forum for Photographie.

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    Across Borders Iran meets Woesbaden, Ausstellung von 24.09. bis 23.10.2010 in Galerie Nero, Wiesbaden
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    Ausstellung Joachim Hiller in Galerie Nero 02.07. - 18.09.2010
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    Ausstellung K.O. Götz in Galerie Nero 23. April bis 19. Juni 2010
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    Verlängert bis 17.04.10
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    Ausstellung: Antoni Tàpies
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    Ausstellung: Joachim Hiller