Ausstellung – Kunst aus dem Iran: Ahoo Hamedi in der Galerie Nero, Wiesbaden

Kunst aus dem Iran: Ahoo Hamedi in der Galerie Nero in Wiesbaden

Kunst aus dem Iran: Ahoo Hamedi in der Galerie Nero in Wiesbaden

3 Länder – 3 Künstlerinnen
Trudy Ouboter – Schweiz
Iman Mahmud – Irak
Ahoo Hamedi – Iran
Ausstellungsdauer: 4. März bis 9. April 2011

Zeitgenössische Kunst aus der Schweiz, dem Irak und Iran zu Gast in der Galerie Nero in Zusammenarbeit mit der Culture Bridge Foundation und der AB Gallery, Luzern.

Eines der herausragenden Talente Irans ist Ahoo Hamedi. Sie wurde 1981 in Iran geboren. Hamedi studierte an der Azad Kunstakademie in Teheran und schloss dieses Studium mit dem Bachelor of Art. Ahoo Hamedis Bilder sind ausgereifte Kunst werke, die Entwürfen ähneln, die ein Maler für ein außergewöhnliches Werk skizzieren würde. Ihr Stil ist durch eine bemerkenswerte Leichtigkeit charakterisiert, die ihre Fertigkeit mit Wasserfarben zeigt, das Fehlen eines Hintergrunds, deutliche Pinselstriche und die Klarheit des fertigen Werkes.

Sie präsentiert ihre Werke den Interessierten als hätte sie ihre Bilder für sich gemalt. Jedes Bild könnte ein Eintrag in ihrem Tagebuch sein; zerstreute Gedanken, hingekritzelt auf einem Blatt Papier, um so die Identität zu erforschen mit der Absicht, sich selbst zu entdecken. Die Suche nach dem eigenen Ich ist nicht nur das Bestreben dieser Künstlerin, sondern der ganzen Generation von Ahoo Hamedi, die sich verloren und hingerissen fühlt zwischen Realität und Ideologie. Hamedi hatte Einzel- und Gruppenausstellungen in Iran, Grossbritannien, Kanada und Dubai. Sie ist auch ein Mitglied der »Association of Iranian Painters«. Gegenwärtig lebt und arbeitet sie in Teheran.

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G a l e r i e N e r o
Susanne Kiessling
Nerostraße 9, D-65183 Wiesbaden
Tel. 06 11– 1725 911 Fax 06 11– 1725 912
kiessling@galerie-nero.de
www.galerie-nero.de
Öffnungszeiten: Di – Fr 14–19 Uhr, Sa 11–15 Uhr und nach Vereinbarung
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Pressestimmen zur Ausstellung Across Borders in der Galerie Nero im Wiesbadener Kurier

Blick in die spannende Schau „Across Borders - Iran meets Wiesbaden“ in der Galerie von Susanne Kiessling in der Nerostraße. Foto: wita/Uwe Stotz

Blick in die spannende Schau „Across Borders - Iran meets Wiesbaden“ in der Galerie von Susanne Kiessling in der Nerostraße. Foto: wita/Uwe Stotz

Aus Wunden werden Blüten

01.10.2010 WIESBADEN  Von Birgitta Lamparth

AUSSTELLUNG: Die Galerie Nero zeigt junge Kunst aus dem Iran – mit zensurfreier Symbolik

Gerade noch hat Irans Präsident Ahmadinedschad seine Nation mit einer Skandal-Rede vor der UN-Vollversammlung in die Kritik gebracht. Da begegnet man dem Land, das nach einer westlichen Orientierung unter dem Schah seit der Rückkehr des Ayatollah Chomeini im Februar 1979 aus dem Exil eher für eine findamentalistische und antiwestliche Linie bekannt geworden ist, mitten in Wiesbaden von einer ganz neuen Seite: Die Galerie Nero (Nerostraße 9) präsentiert aktuelle Kunst aus Teheran. ….

Den vollständigen Artikel finden Sie im Wiesbadener Kurier

Samira Hodaei – Portrait einer Künstlerin aus dem Iran

In Samira Hodaei Arbeiten aus der Serie „Stones and mute birds“ widmet sich die Künstlerin dem Thema Steinigung von Frauen. Die von ihr entwickelte Maltechnik und die Verwendung symbolischer Elemente in ihren Bildern haben ihre Wurzeln in der iranischen Kultur und Poesie. So erschafft sie eine ganz eigene künstlerische Sprache, um ihrer Betroffenheit Ausdruck zu verleihen und mit ihrem ernsthaften Engagement im Bewusstsein anderer etwas zu bewirken.

Werkserie „Stones and Mute Birds“
Die junge, moderne Künstlerin Samira Hodaei zeigt die während ihres Aufenthaltes als Artist in Residence in Emmenbrücke-Luzern geschaffene Werkserie „Stones and Mute Birds“. Nach Abschluss ihres Bachelor-Studiums an der Al Zahra Universität in Tehran war die Künstlerin während sechs Jahren als Assistentin des international bekannten Künstlers Reza Derakshani tätig. Darüber hinaus beteiligte sich Samira Hodaei an mehreren Gruppen-
Ausstellungen in Teheran. Die Möglichkeit, tausende Kilometer entfernt vom eigenen Land in neuer Umgebung
zu arbeiten, hat das Werk der jungen Künstlerin stark beeinflusst. Wie und weshalb entwickeln sich die Werkserien, die ihren Ursprung im Iran haben und nun während des Aufenthaltes von Samira Hodaei als Artist in Residence in Emmenbrücke – Luzern fertig gestellt wurden? Überraschende Antworten wird der interessierte Betrachter in der bereits umfangreichen Werkserie „Stones and Mute Birds“ erhalten.

ACROSS BORDERS – IRAN MEETS WIESBADEN

Shahriar Ahmadi – Samira Alikhanzadeh – Samira Hodaei – Azadeh Razaghdoost

24. September bis 23. Oktober 2010

G a l e r i e N e r o
Susanne Kiessling
Nerostraße 9, D-65183 Wiesbaden
Tel. 06 11– 1725 911 Fax 06 11– 1725 912
kiessling@galerie-nero.de
http://www.galerie-nero.de
Öffnungszeiten: Di – Fr 14–19 Uhr, Sa 11–15 Uhr und nach Vereinbarung

Samira Hodaei „Stones and mute birds“

Samira Hodaei: aus der Serie „Stones and mute birds“, 2010, 100 x 80 cm, Mischtechnik auf Leinwand

Samira Hodaei „Stones and mute birds“ 2

Samira Hodaei: aus der Serie „Stones and mute birds“, 2010, 100 x 200 cm, Mischtechnik auf Leinwand

Portrait der iranischen Künstlerin Azadeh Razaghdoost

Azadeh Razaghdoost malerei

Azadeh Razaghdoost: aus der Serie „The sick rose“ 2008, 200x120cm, Öl und Stift auf Leinwand

Azadeh Razaghdoost Faszination für die Ausdruckskraft der Farbe Rot zieht sich als konstantes Element durch ihr ganzes künstlerisches Schaffen. Blut, Liebe, Leidenschaft, die Fläche der Leinwand wird zur Szenerie voll von Zufällen, Impulsen und körperlichen Reaktionen, die mehr als nur ein Ergebnis hervorbringen; nicht erkennbare Gewalt oder ansprechende Ornamentierung, das Leiden der Liebe und des Lebens.

Die Ausdruckskraft der Farbe Rot hat mich schon immer fasziniert. Blut, Liebe und Leidenschaft – sie alle vermitteln meine emotionalen Reaktionen während des Arbeitens und in dem Augenblick, an dem ich dem vollendeten Werk gegenüberstehe. Meine Hände sind Werkzeuge, die gezielt gesteuerten Waffen mit denen ich geschickt den fleischigen Hintergrund meiner Leinwände verwunde und blutfarben mache, mit einer Trauerrose, mit pochendem Herzen oder einer Gebärmutterform.

(…) Das einzig konstante Element war die Farbe Rot mit all ihrer Erotik, Liebe und dem Nachsinnen. Rot zog mich unweigerlich zur Rose und zum Herzen hin; und zu einer Serie, die ich nach dem Gedichtband von Charles Baudelaire „Les Fleurs du Mal“ (Die Blumen des Bösen) benannte. Nicht, weil irgendwelche Vorstellungen, Kontroversen zu erzeugen in mir schlummerten, sondern weil diese Serie den Betrachtern die Schönheit im Augenblick ihres Todes und ihres Verfalls zeigte. Die Fläche der Leinwand wurde zu einer Szenerie, die voll von Zufällen, Impulsen und körperlichen Reaktionen war und mehr als nur ein Ergebnis hervorbrachten; nicht erkennbare Gewalt oder ansprechende Ornamentierung, letzte Testamente an das Leiden der Liebe und des Lebens und an das unvermeidliche Ende. Mit diesen Gedanken zog ich meine Leinwände weiter auf und ritzte William Blakes Worte in sie, „Oh Rose, thou art sick!“.

Azadeh Razaghdoost, 2008

  • geb. 1979 in Teheran, Iran
  • 1997 Academy of Fine Art, Teheran, Diplom in Malerei
  • 2002 BA Painting, University of Art, Teheran,
  • Die Künstlerin hatte während der letzten 7 Jahre mehrere Einzelausstellungen
  • in Teheran und war in vielen Gruppenausstellungen
  • im Iran, Frankreich, Schweiz, London, UAE und Kuwait vertreten

ACROSS BORDERS – IRAN MEETS WIESBADEN

Shahriar Ahmadi – Samira Alikhanzadeh – Samira Hodaei – Azadeh Razaghdoost

24. September bis 23. Oktober 2010

Eröffnung: Freitag, 24. September, 19:00 Uhr

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Susanne Kiessling
Nerostraße 9, D-65183 Wiesbaden
Tel. 06 11– 1725 911 Fax 06 11– 1725 912
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Öffnungszeiten: Di – Fr 14–19 Uhr, Sa 11–15 Uhr und nach Vereinbarung

Einladung zur Vernissage: Iran meets Wiesbaden – Across Borders in Galerie Nero

ACROSS BORDERS – IRAN MEETS WIESBADEN

24. September bis 23. Oktober 2010

Eröffnung: Freitag, 24. September, 19:00 Uhr

Einführung: Heidi Leupi, Galeristin und Stiftungsrat CBF, Luzern

Die Ausstellung „Across Borders- Iran meets Wiesbaden“ in der Galerie Nero in Wiesbaden zeigt Werke hervorragender junger iranischer Künstlerinnen und Künstler, die von der Culture Bridge Foundation und der AB Gallery Luzern unterstützt und gefördert werden.

Die Culture Bridge Foundation hat sich zum Ziel gesetzt, die zeitgenössische Kunst fremder Kulturkreise, speziell aus dem Iran und den arabischen Ländern zu fördern und durch Kunst einen grenz- und kulturübergreifenden Dialog herzustellen, Toleranz und Akzeptanz zu erfahren und ein internationales Netzwerk in der Kunstszene zu schaffen.

Nach ihrem zwei- bis dreimonatigen Aufenthalt in der Schweiz, der die Möglichkeit bietet, den eigenen Horizont zu erweitern und neue Impulse für künstlerisches Schaffen und Kreativität zu schöpfen, stellen die Künstler nun ihre Arbeiten erstmals in Deutschland und im Rhein-Main-Gebiet aus.

Wir freuen uns, diese beeindruckenden und spannenden Künstler präsentieren zu können und über Einblicke in ihre künstlerische Auseinandersetzung mit der eigenen und fremden Kultur und Gesellschaft. Die Aufbruchstimmung, die derzeit im Iran und arabischen Raum herrscht, ist gewaltig und die enormen Energien und der Wille zur Veränderung sind in den Werken spürbar. Die iranische Kunst hat, anders als die westliche Postmoderne, keine Angst vor starken Gefühlen.

Die Arbeiten von Shahriar Ahmadi stehen im Dialog mit der alten Literatur und Geschichte des Iran. Sie spiegeln die philosophischen Betrachtungen des Künstlers wieder und erzählen durch die spannende Komposition von Farbe, Konsistenz und kalligrafischer Elemente dabei ganz eigene rätselhafte und geheimnisvolle Geschichten.

Samira Alikhanzadeh hat sich immer schon für das Licht und für Fenster interessiert. In ihren aktuellen Arbeiten ist diese Faszination in Form von Spiegelfragmenten präsent: Sie reflektieren die Lichtstrahlen und schaffen Fenster im Bild. Damit öffnen die Spiegel ihre Kunstwerke gegenüber Umgebung und Betrachtern: Sie treten in Beziehung zur Außenwelt über deren Verdoppelung innerhalb der Bildwelt.

In Samira Hodaei Arbeiten aus der Serie „Stones and mute birds“ widmet sich die Künstlerin dem Thema Steinigung von Frauen. Die von ihr entwickelte Maltechnik und die Verwendung symbolischer Elemente in ihren Bildern haben ihre Wurzeln in der iranischen Kultur und Poesie. So erschafft sie eine ganz eigene künstlerische Sprache, um ihrer Betroffenheit Ausdruck zu verleihen und mit ihrem ernsthaften Engagement im Bewusstsein anderer etwas zu bewirken.

Azadeh Razaghdoost Faszination für die Ausdruckskraft der Farbe Rot zieht sich als konstantes Element durch ihr ganzes künstlerisches Schaffen. Blut, Liebe, Leidenschaft, die Fläche der Leinwand wird zur Szenerie voll von Zufällen, Impulsen und körperlichen Reaktionen, die mehr als nur ein Ergebnis hervorbringen; nicht erkennbare Gewalt oder ansprechende Ornamentierung, das Leiden der Liebe und des Lebens.

Heidi Leupi, Stiftungsrat der Culture Bridge Foundation und Galeristin aus Luzern, widmet sich schon seit vielen Jahren intensiv dem Kulturaustausch zwischen Europa und dem arabischen Raum und dem Iran. Dabei ist dank ihrem guten Gespür für junge, innovative Kunst ein spannendes Netzwerk aus Künstlern, Sammlern, Kulturinstitutionen und begeistertem Publikum entstanden.

hier finden sie die Broschüre zur Ausstellung mit weiteren Informationen und mehr Bildern Across-Borders Wiesbaden meets Iran

mehr Informationen zur Culture Bridge Foundation finde Sie hier…


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Susanne Kiessling
Nerostraße 9, D-65183 Wiesbaden
Tel. 06 11– 1725 911 Fax 06 11– 1725 912
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Öffnungszeiten: Di – Fr 14–19 Uhr, Sa 11–15 Uhrund nach Vereinbarung

Kunst aus Iran: Künstlerportrait: Samira Alikhanzadeh

Samira Alikhanzadeh Acryl und Spiegel auf Holz, 5-teilig 150x150cm

Samira Alikhanzadeh „Ohne Titel“ 2009, Acryl und Spiegel auf Holz, 5-teilig 150x150cm

Samira Alikhanzadeh hat sich immer schon für das Licht und für Fenster interessiert. In ihren aktuellen Arbeiten ist diese Faszination in Form von Spiegelfragmenten präsent: Sie reflektieren die Lichtstrahlen und schaffen Fenster im Bild. Damit öffnen die Spiegel ihre Kunstwerke gegenüber Umgebung und Betrachtern: Sie treten in Beziehung zur Außenwelt über deren Verdoppelung innerhalb der Bildwelt.

Was als Besessenheit begann – mit Fenstern und Lichtquellen in Innenräumen – wurde das Hauptelement meiner ersten Arbeiten und begleitet mich noch bis heute. Ich nehme die Position eines Beobachters ein und so schuf ich bei meinen Kompositionen
eine vorgelagerte Schicht mit fensterähnlichen Öffnungen zu Innenräumen, durch die uns menschliche Figuren und Formen als Teil der kalten und grauen Atmosphäre vorgestellt werden.
Sie gehören zu meinem Eindruck einer zutiefst von satirischen Kontrasten erfüllten Gesellschaft, was die Verwendung von Blau-, Lila- und Grüntönen widerspiegelt.

Die menschlichen Figuren und Formen, hauptsächlich von Kindern, Mädchen, Bräuten und Bräutigamen durch Fotografien, die ich gefunden habe, stellen das Vergehen der Zeit als melancholische Wahrheit dar und drücken dennoch den Humor aus, den man auf den meisten alten Fotografien findet – durch Frisuren und Moden jener Tage: genauso wie Betrachter in nicht allzu ferner Zukunft unsere Fotos amüsant finden werden.


Durch das Anbringen von Spiegelscherben habe ich eine durchgängige und unvollständige Präsenz des Betrachters im Rahmen meiner Komposition geschaffen. Diese wiederum können Teil der Komposition werden und mögliche Nachfahren der Subjekte, indem Sie in die Vergangenheit blicken. Oder sie können vielleicht, wie ich, ihren voyeuristischen Drang befriedigen, indem sie in das Leben und die Erinnerungen vergangener Generationen eintreten.

1998 MFA in Malerei der Azad Universität in Teheran, Kunst- und Architektur-Hochschule


Einzelausstellungen
2005 Golestan Gallery, Teheran, Iran
2004 Golestan Gallery, Teheran, Iran
2001 Golestan Gallery, Teheran, Iran
1999 Golestan Gallery, Teheran, Iran

mehr Bilder und Informationen zu Samira Alikhanzadeh finden sie ei AB Gallery Luzern

Samira Alikhanzadeh ist in Kürze in der Galerie Nero in Wiesbaden zu sehen

ACROSS BORDERS – IRAN MEETS WIESBADEN

Shahriar Ahmadi – Samira Alikhanzadeh – Samira Hodaei – Azadeh Razaghdoost

24. September bis 23. Oktober 2010

Eröffnung: Freitag, 24. September, 19:00 Uhr

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Kunst aus Iran: Künstlerportrait: Shahriar Ahmadi

Kunst Shahriar Ahmadi

Shahriar Ahmadi - aus der Serie „At the rice sellers arcade“ 2009, 220x140cm, Öl und Stift auf Leinwand

Shahriar Ahmadi

Die Arbeiten von Shahriar Ahmadi stehen im Dialog mit der alten Literatur und Geschichte des Iran. Sie spiegeln die philosophischen Betrachtungen des Künstlers wieder und erzählen durch die spannende Komposition von Farbe, Konsistenz und kalligrafischer Elemente dabei ganz eigene rätselhafte und geheimnisvolle Geschichten.

„Aus einer Künstlerfamilie stammend, begann ich meine Reise in die Welt der Kunst damit, Portraits aus Wörtern herzustellen. Dann wurde mir bewusst, dass die Malerei etwas in mir bewirkt, was kein anderes künstlerisches Medium zustande bringt; sie hält die Zeit an. Jedes meiner Gemälde stellt ein Stück meiner Phantasie in einem einzigen Augenblick dar und enthüllt alle meine Geheimnisse in diesem einen Augenblick. Alle diese Augenblicke zeigen das Leben und ich male, um sie aneinander zu reihen, um mich auf einen Dialog mit der Geschichte einzulassen und eine Art Dialektik zu präsentieren.


Ich male immer in Epochen und suche dabei in der alten Literatur, Religion und Geschichte des Iran nach Bedeutung und Inhalt. (…) Ich benutze meine Hände, um Farbe auf die Leinwand aufzutragen. Sie sind mein liebstes Arbeitswerkzeug, da so beim Übertragen meiner Phantasie auf die Leinwand ein Zwischenstück wegfällt. (…) Meine Palette, obwohl sehr geordnet, ist ein Zusammenspiel von Farbe und Konsistenz; ich lasse die Farben frei interagieren, aber innerhalb einer kontrollierten Technik. Kalligraphie in der Form unzusammenhängenden  Gekritzels wird bis an die äußersten Grenzen getrieben – und noch weiter. Dann, wenn nichts mehr hinzugefügt oder weggelassen werden muss, ist das Werk schließlich vollendet.


Meine Gemälde sind voller Rätsel und Geheimnisse. (…) Sie sind voller Geschichten und Berichte, für die wir Tage bräuchten, stünden sie in einem Buch. Aber auf meiner Leinwand teilen sie den Betrachtern gleich ihr Geheimnis mit. Wenn die Betrachter die Formen lesen und verstehen können, wenn sie der Geschichte folgen und die Wahrheit, die meine Arbeit enthüllt, erkennen und wenn sie das wie ein Schlag trifft, dann hat mein Werk erfolgreich seine Wirkung getan und ich fühle wie mich wie ein Sultan.“  Shahriar Ahmadi, 2008

geb. 1979 in Kamiaran / Iran
1997 Diplom in Painting, Boys’ Academy of Fine Art, Kermanshah
2002 BA Painting, University of Art, Teheran
2005 MFA Painting, University of Art, Teheran,
Einzel- und Gruppenausstellungen in Teheran,
Mittlerer Osten, Europa, China und USA

mehr Bilder und Iformationen von Shahriar Ahmadi finden sie unter www.shahriarahmadi.com und bei AB Gallery Luzern

Shahriar Ahmadi ist in Kürze in der Galerie Nero in Wiesbaden zu sehen

ACROSS BORDERS – IRAN MEETS WIESBADEN

Shahriar Ahmadi – Samira Alikhanzadeh – Samira Hodaei – Azadeh Razaghdoost

24. September bis 23. Oktober 2010

Eröffnung: Freitag, 24. September, 19:00 Uhr

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    Across Borders Iran meets Woesbaden, Ausstellung von 24.09. bis 23.10.2010 in Galerie Nero, Wiesbaden
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    Ausstellung Joachim Hiller in Galerie Nero 02.07. - 18.09.2010
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    Ausstellung K.O. Götz in Galerie Nero 23. April bis 19. Juni 2010
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    Verlängert bis 17.04.10
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    Ausstellung: Antoni Tàpies
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    Ausstellung: Joachim Hiller