Einladung zur Vernissage: Joachim Hiller Malerei und Reliefs in der Galerie Nero in Wiesbaden


Joachim Hiller Malerei und Reliefs in der Galerie Nero in Wiesbaden

Joachim Hiller Malerei und Reliefs in der Galerie Nero in Wiesbaden

JOACHIM HILLER

Malerei und Reliefs

Eröffnung: Freitag, 19. August, 19:00 Uhr

Einführung: Dr. Peter Lodermeyer und Dr. Roland Held

Der Künstler ist anwesend.

Dauer der Ausstellung: 19. August bis 1. Oktober 2011

Wir freuen uns, die fünfte Einzelpräsentation von Joachim Hiller in den Räumen der Galerie Nero in Wiesbaden ankündigen zu dürfen. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht das Thema Farbe, und zwar im doppelten Sinne von „Farbe als Kolorit“ und „Farbe als Material“, wofür in der englischen Sprache, anders als im Deutschen, zwei verschiedene Wörter zur Verfügung stehen: „colour“ und „paint“. Beide Aspekte des Farbbegriffs werden hier vergleichend zusammengeführt.

Mit seinen neuesten Gemälden (wie stets bei Hiller meist quadratische Formate ohne Titel) versucht der in Dorsheim bei Bingen lebende Künstler, mit rein malerischen Mitteln eine Analogie zu den Rastern technisch erzeugter Bilder zu schaffen. So wie das im Druck oder auf dem Bildschirm erscheinende Bild sich vollständig aus einzelnen Rasterpunkten aufbaut, sollen auch seine Gemälde sich aus kleinsten Einheiten entwickeln. Der entscheidende Unterschied besteht darin, dass Hillers Bilder sich gewissermaßen selbsttätig malen und sich der „Raster“ im Malprozess selbst hervorbringt. Zu diesem Zweck lässt Hiller flüssige Farbe aus pendelnden Behältern auf die Leinwand tropfen. Den Vorgang steuert der Künstler durch das Bewegen des Bildgrundes. So entstehen faszinierende Gemälde aus unzähligen Farbpunkten, die sich im Auge des Betrachters – je nach Abstand zum Bild – höchst unterschiedlich mischen und eine ungemein ausstrahlende, vibrierende, energetisch geladene Farbwirkung hervorbringen.

Den neuen Bildern werden in der Ausstellung Beispiele aus früheren Serien zur Seite gestellt, in denen Farbe sehr viel stärker als Material aufgefasst wird. Diese Gemälde zeigen Schrunden und Grate, körnige oder schuppige, abblätternde oder scharfkantige Oberflächen. Mit ihrer Materialität appellieren diese Bilder in besonderem Maße an den Tastsinn des Betrachters und überschreiten so – wie subtil auch immer – die Grenze zum Relief.

Gemeinsam ist beiden Farbauffassungen, der koloristischen wie der stofflichen, dass Joachim Hiller die Bilder nicht im traditionellen Sinne malt, sondern mit seinen malerischen Experimenten Prozesse in Gang setzt, die es seinen Materialien erlauben, eigenständig Formen und Strukturen wie in der Natur hervorzubringen.

Dr. Peter Lodermeyer und Dr. Roland Held stellen bei ihren Bildbetrachtungen  einen Vergleich der jüngsten zu ausgewählten früheren Arbeiten an.

Joachim Hiller, Jahrgang 1933, lebt und arbeitet in Dorsheim bei Bingen:

Nähere Informationen: www.hiller-kunst.de 

.

G a l e r i e N e r o

Susanne Kiessling

Nerostraße 9, D-65183 Wiesbaden

Tel. 06 11– 1725 911 Fax 06 11– 1725 912

kiessling@galerie-nero.de

www.galerie-nero.de

Öffnungszeiten: Di – Fr 14–19 Uhr, Sa 11–15 Uhr und nach Vereinbarung

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