Vernissage in Wiesbaden: Joachim Hiller in der Galerie Nero


Joachim Hiller Acryl Sand Styropor auf holz

Joachim Hiller, o.T. 2008, 120 x 190 cm, Acryl Sand Styropor auf Holz

Joachim Hiller

Malerei

2. Juli bis 18. September 2010

Vernissage: Freitag, 2. Juli 2010, 19.00 Uhr

Einführung: Dr. Barbara M. Thiemann, Kunstkritikerin, Dortmund

Der Künstler ist anwesend.


Joachim Hiller, 1933 in Berlin geboren, war nach dem Kunststudium in Berlin als Werbegrafiker und Artdirector in Frankfurt a.M. und Hamburg tätig. Seit 1969 jedoch widmet er sich ausschließlich seiner Malerei. Völlig abseits des Kunstbetriebs ist in über vierzig Jahren ein umfangreiches, vielgestaltiges Werk entstanden.

Seit ihrer Gründung 2006 widmet sich die Galerie Nero der Publikation und Würdigung des Werkes von Joachim Hiller, der aufgrund seines ungewöhnlichen künstlerischen Werdeganges und der Faszination seiner Werke innerhalb kürzester Zeit international Anerkennung und Aufmerksamkeit gefunden hat.

Seine Werke wurden seitdem in zahlreichen Ausstellungen und auf Kunstmessen u.a. in Köln, Karlsruhe, Zürich, Seoul, Santa Fe, San Francisco und Vilnius gezeigt.

Im Dezember 2010 sind seine Arbeiten im Chelsea Art Museum New York und

2011 im Staatlichen Museum St. Petersburg in Kooperation mit dem Museum Ludwig zu sehen.

Stark von der intensiven Beschäftigung mit naturhaften Strukturen und Formgesetzen geprägt, benutzt er völlig ungewöhnliche, nicht selten von ihm selbst entwickelte Maltechniken. Abseits von bekannten Stilkategorien, führen diese Arbeiten in bislang unbekannte visuelle Regionen. Dabei versteht Joachim Hiller Malerei als einen Prozess, der ausdrücklich die Eigenschaften der von ihm verwendeten Materialien in die Gestaltung mit einbezieht.

Auch für die diesjährige Ausstellung in der Galerie Nero wurden zum Teil noch nicht gezeigte Arbeiten und Werkgruppen aus dem umfangreichen Fundus des Künstlers ausgewählt, die die Experimentierfreudigkeit und die frappierende Vielfalt seines einzigartigen Œuvres dokumentieren.

Joachim Hiller lebt und arbeitet in Nierstein bei Mainz.

Frau Dr. Barbara Thiemann war nach dem Studium der Kunstgeschichte, Soziologie und Archäologie zunächst als Kuratorin am Museum Ludwig, Köln, tätig, bevor sie 2000 zur Peter und Irene Ludwig Stiftung, Aachen, wechselte. Dort ist sie bis heute als Kunstwissenschaftlerin beschäftigt, Forschungsschwerpunkt ist die Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts mit Akzent auf der russischen und sowjetischen Kunst nach 1960. Seit 2008 Lehrauftrag an der Alanus Hochschule in Alfter, außerdem tätig als freie Autorin und Publizistin.

G a l e r i e N e r o
Susanne Kiessling
Nerostraße 9
D-65183 Wiesbaden
Tel. 06 11– 1725 911
Fax 06 11– 1725 912
kiessling@galerie-nero.de
http://www.galerie-nero.de
Öffnungszeiten:
Di – Fr 14–19 Uhr, Sa 11–15 Uhr
und nach Vereinbarung
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