Bilder der Ausstellung: Joachim Hiller – Antoni Tapies

Bilder der Ausstellung: Joachim Hiller, Malerei und Relief – Antoni Tapies, Grafiken

15.06. bis 28.07.2007

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Joachim Hiller Relief

Joachim Hiller Relief

Joachim Hiller Relief

Joachim Hiller Relief

Antoni Tàpies Lithographie

Antoni Tàpies Lithographie

Antoni Tàpies Lithographie

Antoni Tàpies Lithographie

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Austellung: Antoni Tàpies – Joachim Hiller

Joachim Hiller Antoni TàpiesJoachim Hiller – Malerei und Reliefs
Antoni Tàpies – Grafische Werke

15. Juni bis 28. Juli 2007

Die Galerie Nero zeigte vom 15. Juni bis zum 28. Juli 2007 Gemälde und Reliefbilder von Joachim Hiller in Kombination mit grafischen Arbeiten des katalanischen Künstlers Antoni Tàpies.

Bei Tàpies ist der Kunstbegriff durch sein Interesse an mystischen Texten, sein Engagement für die katalanische Kultur und durch die Atmosphäre Barcelonas geprägt. Bei Hiller steht die Faszination für Naturprozesse und von ihnen erzeugte Strukturen im Vordergrund.
Hiller interessieren zuallererst Naturvorgänge, physikalische Verwitterungsspuren, wie zum Beispiel das Abbröckeln von Farbschichten. In seinen Reliefs erschafft er aus malerischen Prozessen Strukturen, die mehr oder weniger deutlich an Verwitterungsstrukturen auf Mauern erinnern.
Viele Bilder von Tàpies sehen auch aus wie Mauerstücke, sie sind reliefhaft gestaltet. Das bedeutet, das Bild wird zu einem realen mauerartigen Objekt. Als solches wird es zum Träger privater und politischer Zeichen, zum Medium poetischer Bildzeichen.

Joachim Hiller, 1933 in Berlin geboren, war nach dem Kunststudium in Berlin als Werbegrafiker und Artdirektor in Frankfurt am Main und Hamburg tätig. 1969 zog sich Hiller aus dem Agenturleben zurück und widmet sich seitdem ausschließlich seiner Malerei. So ist in vierzig Jahren ein umfangreiches Werk entstanden.
Seine Bilder erzielten 2006 beachtlichen Erfolg und reges Interesse auf den Kunstmessen in Karlsruhe, Köln und Zürich. In diesem Jahr wird sein Werk neben weiteren Ausstellungen in Berlin und Hamburg auf den Messen in Seoul (Südkorea) und Santa Fé (USA) vorgestellt.

Antoni Tàpies i Puig wurde 1923 in Barcelona geboren und gilt als der wichtigste spanische Maler und Grafiker der informellen Kunst. 1946 nimmt der Katalane einem dreijährigen Jurastudium seine malerische Praxis wieder auf und entwickelt seine eigene künstlerische Sprache. Ende 60er Jahre nimmt er öffentlich Partei für eine unabhängige Kunst und schöpferische Freiheit. Tàpies ist auch politisch aktiv, wandte sich gegen die Franco-Diktatur und setzte sich für die Amnestierung politischer Gefangener ein.

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Presse: Qi Yang in der Galerie Nero

Wiesbadener Kurier: 02.05.07

Drache durchstößt formale Grenzen: Qi Yang mit Malerei und Objekten in der Galerie Nero

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Wiesbadener Kurier Ausstellung Qi Yang

Ausstellung: QI YANG

qi_yang_200QI YANG

Das Doppelglück
Malerei und Objekt
20. April – 9. Juni 2007

Die Spannungen zwischen Kultur und Tradition seines fernöstlichen Geburtslandes und seiner heutigen westlichen Heimat prägen das Künstlerdasein von Qi Yang. Seine ihm eigene Bild- und Formsprache entwickelt er auf der Grundlage seiner Erfahrung mit der chinesischen Philosophie, der überlieferten chinesischen Kunst und der Meditationspraxis einerseits und seiner Kenntnis mit den Strömungen der westlichen Kunst anderseits. Aus diesem Widerstreit heraus bezieht die Kunst von Qi Yang ihre innere Triebkraft und legt so die vielfältigen Überschneidungen der unterschiedlichen Welten im permanenten Schaffensprozess des Künstlers offen.

In der Malerei des Künstlers wird eine eher oberflächliche Anlehnung an den „Abstrakten Expressionismus, den Tachismus und des Informel sichtbar. Er beabsichtigt die Maltechniken des abstrakten deutschen Expressionismus mit der philosophischen Vernunft des Daoismus im Sinne von „Die großen Erscheinungen sind ohne Form“ zu verbinden. Die Farbtöne sind einfach und klar, die Pinselführung schlicht und ungezwungen, die Rhythmik ist abstrakt, verändert sich fortwährend und hat so Qi Yangs eigenen Malstil geformt.

QI YANG

1952 geb. in Wuhu, VR China
1978-82 Bachelor of Arts der Normal University Anhui, Wuhu
1987 Beginn des Kunstaustausches als freischaffender Künstler in Deutschland
1996 Promotion am Kunsthistorischen Institut der Universität Heidelberg
1999 Ernennung zum Professor für Freie Malerei an der Akademie der Künste, Universität Anhui, VR China
Seit 2003 Visiting Professor für Freie Kunst der staatlichen Kunstakademie Xi´an, VR China
2003-05 Lehrbeauftragter Professor für Malerei, Bergische Universität Wuppertal
2004 Unesco-Kunstprojekt „Humanität“, Frankfurt
2005 Beirat der Indentity Foundation, Teilnahme an der „2. Peking Biennale“
2007 Kurator des Kunstkuratoriums der Bethe-Stiftung


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    Across Borders Iran meets Woesbaden, Ausstellung von 24.09. bis 23.10.2010 in Galerie Nero, Wiesbaden
  • frühere Ausstellung

    Ausstellung Joachim Hiller in Galerie Nero 02.07. - 18.09.2010
  • frühere Ausstellung

    Ausstellung K.O. Götz in Galerie Nero 23. April bis 19. Juni 2010
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    Verlängert bis 17.04.10
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    Ausstellung: Antoni Tàpies
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    Ausstellung: Joachim Hiller